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Meine historische Schrittmachersammlung

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Dr.Wolfgang Scheibelhofer,Internist/Kardiologe in Wien
 
 
 

Ein Replikat des vor 40 Jahren erstmals erfolgreich implantierten Schrittmachers, ich erhielt es in Stockholm von der Firma Siemens Elema (später: Pacesetter, jetzt:St.Jude); laut Legende wurde der Schrittmacher in einer Schuhputzdose aus Epoxyharz und wenigen elektronischen Bauteilen verfertigt. Er war ein VOO-SM, mußte schon nach kurzer Zeit durch ein neues Geraet ersetzt werden, aber er rettete das Leben des Patienten (der unter totalem Herzstillstand bei AV-Block III.Grades litt), und ich sah den Patienten noch 25 Jahre spaeter froh und munter bei einem Schrittmacher-Kongreß in Wien.

Dies ist ein frueher, programmierbarer Schrittmacher: zur Frequenzaenderung musste perkutan mit einem Schraubenzieher das Potentiometer bei der versiegelten Oeffnung "R" verstellt werden - sicher kein leichter Entschluss!

Hier wurde auch noch die Amplitude verstellt - ein multiprogrammierbarer Schrittmacher. Die Methode hat sich nicht durchgesetzt, aber die Idee der Programmierbarkeit sehr wohl.

Der Typ 5931 wurde schon nichtinvasiv programmiert: mit Hilfe eines mechanisch bewegten, rotierenden Magnetfeldes im Programmer (wegen seines Aussehens und seiner Kurbel liebevoll "Kaffeemuehle" genannt) konnte die Impulsbreite verstellt werden (siehe die Pfeile "DECREASE" UND "INCREASE"). 

Manch Patient erlebte bange Minuten, wenn bei der Reizschwellenmessung Asystolie eintrat und der Arzt hektisch an der Kurbel drehte, um wieder eine hoehere Amplitude zu erzielen (Die "Kaffeemuehle" stammt aus der Sammlung von Prof.Steinbach).

 

Dies war schon ein Massenartikel und Riesenverkaufserfolg; die Erscheinung im Roentgen war eindeutig, aber die Tuecken der Quecksilberzellen (das unvorhersehbare Eintreten der Batterie-erschoepfung) plagte auch den beruehmten Typ 5951.

In diesem Sack ruht noch ein unbenutzter Typ 5862, er sollte laut Packung vor November 1971 implantiert werden...

(Chardack-Greatbatch war ein Produkt der Firma Medtronic)

Ebenfalls ein grosser Erfolg: die Quecksilberschrittmacher von Elema-Schoenander. Die Firma wurde spaeter zu Siemens Elema, dann Pacesetter, jetzt St.Jude. Hier der Typ 152B, ein VOO.

Die Rueckseite des EM 152B

Ein VVI von Elema: Typ 158

Wiederaufladbarer VVI 52/min von Pacesetter. Der Patient musste das Geraet mittels einer externen Einheit woechentlich zu Hause aufladen. Das abgebildete Geraet wurde erst 1996 nach vielen Jahren explantiert - aber nur weil die Ladeeinheit versagte und kein Ersatz zu erhalten war; der Schrittmacher arbeitete bis zuletzt einwandfrei.

(Vorder- und Rueckseite abgebildet; aus der Sammlung von Prof.Steinbach)

Site zur Geschichte der Schrittmachertherapie aus US-Sicht :
Timeline von NASPE  


oder aus kanadischer Sicht: http://www.new-sng.com/achiev5_f.cfm 

 


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scheibelhofer@internist.at

Erklärung: über diese Homepage (Anbieterkennzeichnung, einige warnende Worte, etc.)